MFT – Eine kraftvolle Selbsthilfemethode

Was ist MFT?

MFT (Mental-Feld-Technik) ist eine sanfte und dennoch äußerst wirksame Methode zur emotionalen und körperlichen Selbstregulation. Sie ist leicht erlernbar und kann als „lebensbegleitende Selbsthilfemethode“ jederzeit im Alltag angewendet werden.
Unsere Erfahrungen – ob bewusst oder unbewusst – prägen unser Denken, Fühlen und Handeln. Manche belastenden Erlebnisse hinterlassen tiefere Spuren als uns bewusst ist. Sie können sich in Form von Ängsten, Stress, wiederkehrenden Beziehungsmustern oder sogar körperlichen Beschwerden bemerkbar machen. Genau hier setzt MFT an: Durch gezielte Impulse kann der Körper gespeicherte Belastungen loslassen, und blockierte Energie kommt wieder ins Fließen.
Die Methode wirkt auf psychischer wie auch auf körperlicher Ebene und wird unter anderem eingesetzt bei:
✔ Ängsten & Panikattacken
✔ Stress & emotionaler Überlastung
✔ Traumatischen Erlebnissen
✔ Süchten & negativen Verhaltensmustern
✔ Chronischen Beschwerden & Allergien
✔ Lernschwächen & Konzentrationsproblemen
✔ Beziehungsthemen & inneren Konflikten

Wie funktioniert MFT?

Unsere Erlebnisse nehmen wir über unsere 5 Sinne auf und verarbeiten sie anschließend im Gehirn. Normalerweise werden diese Eindrücke dann geordnet und dort abgespeichert. Doch wenn ein Erlebnis mit intensivem Stress oder Trauma verbunden ist, kann es passieren, dass es in der Verarbeitung „stagniert“ – oft unbemerkt.
Solche unvollständig verarbeiteten Erfahrungen können sich später (oft auch viele Jahre später)  durch körperliche oder psychische Symptome äußern, ohne dass uns der ursprüngliche Auslöser noch bewusst ist.
MFT ermöglicht es, direkt mit dem Unterbewusstsein zu arbeiten und eine Verbindung zu dem ursprünglichen, nicht verarbeiteten Erlebnis herzustellen. 
Durch sanftes Klopfen auf bestimmte, dicht autonom internierte Akupunkturpunkte und Körperareale in Verbindung mit fokussierter Aufmerksamkeit können tief sitzende Muster, Glaubenssätze und traumatische Erfahrungen verändert und das innere Gleichgewicht wiederhergestellt werden.
Die Anwendung von MFT ist unkompliziert und kann sowohl im Alltag als auch in herausfordernden Lebenssituationen genutzt werden.

Entwicklung der MFT

Die Methode kombiniert verschiedene wissenschaftlich fundierte Ansätze:
🟢 Verhaltenstherapeutische Grundlagen
🟢 Elemente der Erickson’schen Hypnotherapie
🟢 Ergänzungen aus der Kinesiologie
Als Begründer dieser Methode gilt der Psychologe Roger Callahan, der mit der Thought Field Therapy (TFT) die Grundsteine für die heutige Technik legte. Über die Jahre wurde die Methode weiterentwickelt und durch Erkenntnisse aus der modernen Psychologie und Neurowissenschaft ergänzt.

Neurophysiologische Hintergründe

Die Psyche hat nachweislich Einfluss auf unser biologisches System – bis hin zur Steuerung unserer Gene. Studien belegen, dass traumatischer Stress über mehrere Generationen epigenetisch weitergegeben werden kann. Das bedeutet: Wir sind unseren Genen nicht einfach ausgeliefert!
Durch Methoden wie MFT oder systemische Aufstellungsarbeit können wir diese unbewussten Belastungen auf Zellebene sichtbar machen und verarbeiten. Auch unser Nervensystem spielt eine entscheidende Rolle: MFT unterstützt die Selbstregulation, indem es das autonome Nervensystem beruhigt und die Stressreaktionen des Körpers reduziert.

Sanft aber wirkungsvoll

MFT ist eine sanfte, aber äußerst wirkungsvolle Technik, die tief sitzende emotionale und körperliche Blockaden lösen kann. Sie bietet einen direkten Zugang zum Unterbewusstsein und kann langfristige Veränderungen ermöglichen.

Quellen und mehr:
Kinghardt/Schmeer-Maurer: Handbuch der Mentalfeld-Techniken, VAK-Verlag, Kirchzarten 2009
Studie "Learning without Learning", in The Economist, 23.Sept. 2006, S.89
MFT nach Dr. med. Dietrich Klinghardt, Institut für Neurobiologie, www.ink.ag

Jeder fängt mal klein an - so wie wir. Aus einer gemeinsamen Vision haben wir zusammen Schritt für Schritt etwas Großes gemacht. Darauf sind wir stolz.